Auf jeden Fall werden Bands spielen und natürlich werden Texte gelesen. Als Literaturshow mit Schreimövenchor wird es natürlich auch Prosanova geben.

Bis das Lineup steht nur so viel: Es geht um Lesebühnenromantik, Singer-Songwriter, Märchenrunden, öffentliche Chorproben (wer sich nicht rechtzeitig wegduckt, ist dabei), Literatur-Kneipenquiz, Hörspielworkshop, Yoga, Massage, Lagerfeuer, Cocktails, Kanufahrten, Disco und die ein oder andere Literaturzeitschriften-Neuausgabe.

Es wird in Bälde immer mehr Infos geben. Also schaut doch öfter mal wieder rein!

Ha! Ein erstes Linup!

Steffen Dürre

Steffen Dürre ist einer der erfolgreichsten selbstverhindernden Autoren im Ostseeraum. Seine Untätigkeit hat er zur Perfektion gebracht. Darin findet er ein dankbares Publikum. Gelegentlich missglückt ihm die Blockade zu etwas Sicht- und Lesbarem.

Franziska Hauser

Franziska Hauser, geboren 1975 in Berlin ist Autorin und Fotografin. An der Kunsthochschule Berlin Weißensee studierte sie Bühnenbild und freie Kunst, später Fotografie an der Ostkreuzschule. Sie ist freie Mitarbeiterin bei "Das Magazin-Kultur, Gesellschaft, Leben", Texte erschienen in Berliner Zeitung, Brigitte, Maxi, NIDO, taz, Freitag u.a. Im Frühjahr 2015 erschien ihr Debütroman "Sommerdreieck" im Rowohlt Verlag, wofür sie mit dem Debütantenpreis der lit.Cologne ausgezeichnet und für den ZDF Aspekte Preis nominiert wurde. Im Frühjahr 2018 erscheint ihr zweiter Roman "die Gewitterschwimmerin" im Eichborn Verlag, sie tritt regelmäßig bei Berliner Lesebühnen auf.

www.foto-haus.info

The Hoodoo Two

The Hoodoo Two sind zu dritt, zu zweit und eins. Das klingt unlogisch?! Oh Brother, you have no idea. Wer will schon das Korsett der Logik in einer Welt der Hoodoo –Magic tragen? Die Zwischenwelt hält alles bereit, was es braucht, um vom Pfad der Erleuchtung abzukehren: Freundinnen werden zu Werwölfen, Blues wird zu Punk und am Ende werden wir uns alle dem WIR unterwerfen. Oh Brother you have no idea.

www.thehoodootwo.de
youtu.be/LDTEAAIyLho

Marock Bierlej

Er kann kein Instrument spielen – aber dafür mit Worten. Er dringt mit seinen Gewaltfantasien in Prosa tief ein, tritt mit lyrischen Gedanken zur Metal-Szene hart in die Fresse und zerfetzt mit Wurst- und Wortspielen in Dialogform das Hirn.
Außen Hair-Metal-Rampensau, innen misanthroper Black-Metaller, aber gut gestopft und besprenkelt mit Fantasy, Mythos und Skurrilität.

Johanna Sailer

geb.1986 in Berlin, aufgewachsen ebd. und in Zempin (Usedom), Studium Germanistik und Philosophie, Stipendiantin des „Poetencamp“ 2015, 3.Platz beim Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern 2016. Veröffentlichungen in den Literaturzeitschriften Risse, Mosaik, Nocthene u.a.

Alexander Spree

1976 – 80 als SINGENDER KNABE in Mozarts Zauberflöte, als TANZENDER KINDERSOLDAT in Bizets Carmen und in vielen anderen Rollen an der Komischen Oper Berlin.
1987 als SOLIST (erster Preis im nationalen Wettbewerb Klarinette) in der Semperoper, begleitet von der Dresdener Staatskapelle.
1989 Mozarts Klarinettenkonzert als SOLIST (wiederholt erster Platz Klarinette der Nation) im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, begleitet vom Berliner Sinfonieorchester.
1994 Solo und Kammerkonzert im Schloß Friedrichfelde als Staatsexamen und Abschluss des Studiums der Orchestermusik, an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.
1998/99 mit der Drum’nBass Band ZONALUNA im Kesselhaus der Kulturbrauerei und im Mojo-Club in Hamburg und in diversen Clubs deutschlandweit
2000 – 05 Als Klarinettist, Produzent und Sturmhauben-tragender Drummaschinist mit der Band AEOX im Tresor, Ostgut, Casino, SO36, Watergate und Panoramabar, in Berlin – außerdem in internationalen Technoclubs in London, Mailand, New York, Amsterdam, Glasgow, Brüssel, Gent, Biel, Hamburg, München, Zielona Gora u.v.a.
2001 mit INGA HUMPEs 2RAUMWOHNUNG, als Quotenpunk und Remixer im Zweiten Deutschen Fernsehen (bei Dieter Thomas Heck).
2006 bis heute ALEXANDER SPREE solo und mit DR. MO (SPREE&MOWITZ) im Roten Salon der Volksbühne, im Kino Babylon in Berliner Cafe’s und Kneipen.
2015 als Klarinettist der GypsyPop Combo BLUMA in diversen Arenen Deutschlands als Support zur ANDREAS GABALIER Tour, Mercedes-Benz Arena Berlin, Lanxess Arena Köln, Festhalle Frankfurt, Hanns-Martin-Schleyer Halle Stuttgart, Olympiahalle München u. a.

alexanderspree.de

Theresa Steigleder

Theresa Steigleder, geboren am 23.06.1990, wuchs in einem kleinen Dorf namens Schmiedefeld am Rennsteig mitten im Thüringer Wald auf. 2009 zog es sie heraus aus dem Wald und hinein in die weite Welt, um zu studieren. Die weite Welt war zuerst Erfurt und ab 2013 dann die wundervolle Hafenstadt Greifswald. Seit Juni 2016 ist sie stolze Besitzerin eines Masterzeugnisses der Vergleichenden Literaturwissenschaft. Greifswald gefällt ihr so gut, dass sie gar nicht dort weg möchte. Sie mag die Kultur, die sich in dem kleinen Städtchen immer wieder neu und weiter entwickelt. Seit diesem Jahr hat sie einen eigenen Poetry Slam im Studentenclub Kiste und eine Lesebühne im Jugendzentrum Klex in Greifswald. Ach ja: das Meer in der Nähe zu haben ist auch echt gut.
Theresa schrieb schon immer sehr gerne. Bereits in der zweiten Klasse konnte sie ihre Mitschüler mit selbstgeschriebenen Geschichten über Tiere begeistern und ihre Familie mit selbstausgedachten Disneyfilmfortsetzungen nerven. Mit Grenzen und akademischen Schreibstilen konnte sie sich nie anfreunden. Deswegen besteht ihr Gesamtwerk, welches bis jetzt leider nur eingestaubt in Regalen und auf Festplatten ruht, aus vielen verschiedenen Aspekten: Lyrik über das Leben mit Bezügen zu Wald, Wiesen und Wasser. Spontane Kurzgeschichten, die durch die Beobachtung von Menschen oder durch den Blick in den Spiegel entstanden sind. Worte auf Papier, die auf Poetry Slams zu ausgesprochenen Worten werden und dadurch erst ihre vollkommene Wirkung entfalten. In Arbeit sind zudem ein Roman über die Erinnerungen einer Schulklasse und ein Märchen für Erwachsene. Und Poetry Slam Vize-Landesmeisterin Mecklenburg Vorpommerns ist sie auch geworden. Aber ist das eigentlich wichtig? Eigentlich nicht.

Frank Schlößer

Leipziger Gewächs, Jahrgang 1966, ‘98 verpflanzt nach Rostock an die Ostseeküste, erwischte mit seinem Ötzi-Krimi "Der letzte Pfeil" den Debüt-Glauser 2017. Er studierte in Leipzig Journalistik und Afrikanistik. Nach dem Diplom zog er nach Rostock, arbeitete als Journalist und ist heute Lehrer für Deutsch als Fremdsprache in verschiedenen Integrationskursen. Er ist Vater von zwei Töchtern.

frankschloesser.me

H.Tweel

H.Tweel ist 44 Jahre alt. Er ist der nette Typ von nebenan, der gelegentlich an Lesungen in Ribnitz, Rostock und Berlin teilnimmt. Er liebt Frau und Kind und manchmal auch den argentinischen Subrealismo.

Stephan Langhans

geb. am 28.5.1972. Um 1980 erste Erzählung: „Die drei Kosakenbrüder Dimitri, Wladimir und Iwan.“. 1985 DDR-Meister im ZK10-Kuttersegeln. 1990 – 1991 Jim-Morrison-Stipendium des Friedhofes Hagenow. 1997: Eine nette, ältere Dame in der Rostocker Straßenbahnlinie 12 regt an, sich ab nun doch lieber dem Studium der Beat Generation zu widmen, statt irgendwelcher bürgerlicher Lebensentwürfe. EP „Diggleberry Sauce“. 1998 Initiator des Frank-Sinatra-Wiederauferstehungs-Sit-Ins auf dem Rostocker Universitätsplatz (nach immerhin zwei erfolglosen Stunden fortgesetzt im Studentenkeller). Gründungsmitglied der Zweiten Rostocker Schule. Nach 1998 Protagonist des 2. Bitterfelder Weges . (Einsatzbereiche: Tapetenabriß, Strangsanierung & 50-Kilo-Zuckersackverstauung.) 2001: Leichte Erschöpfung und damit einhergehende Hinwendung zur Malerei. Verbannung aus Rostock. Exil in Berlin. 2002 Durchbruch mit dem Song: „Tempotaschentücher fliegen über Prag“ (M: Langhans/T:Steinweg). 2006 LP „Brüder unter Waffeln“. 2005 – 2007 Fellow der HAINIS-WG in der Müggelstraße 5, als Obmann für Türklinken und Zahnpasta. Organisator der 5 zu 1-Lesungen in Z-Bar,Antje-Öklesund und Aufbau-Club. Mitherausgeber und Redaktion des internationalen HAINIS-Magazines für Kopfbedeckungen. 2009 / 2011 Pilgerfahrten von Calanda nach Cadaques. Und umgekehrt.

Seit 2004 Moderator der Literaturshow PROSANOVA. Ab 2011 wieder Residenzpflicht in Rostock.

www.reverbnation.com/diggleberrysauce

Jörn Zacharias

wurde am 3. Juli 1971 in Ludwigslust geboren, dem Tag als Jim Morrison in Paris starb. Vielleicht führte dieser Umstand dazu, dass er schon früh auf allerlei Instrumenten spielte (Trompete, Gitarre) und später sogar Orchestermusik in Rostock studierte (Waldhorn). Während des Studiums entdeckte er jedoch seine größere Leidenschaft für das Theater und wechselte an die Schauspielabteilung, wo er als Assistent und später auch als Dozent arbeitete. Danach folgten einige Jahre als freier Regisseur und weitere Ausbildungen: Eventmanagement, Drehbuchautor und Theaterpädagogik. Seit 2017 arbeitet er als Theaterpädagoge bei der Vorpommerschen Landesbühne Anklam und hat sich auf die Arbeit mit Laien spezialisiert. Das führte ihn zuvor schon an die verschiedensten Orte: Theater im Zirkus, Theater im Knast, Theater mit arbeitslosen Jugendlichen.

Jens Lippert

Geboren am 15.11.1977. Wurde im Jahr 1986 auf Anraten seiner Klassenleiterin einstimmig zum Gruppenratsvorsitzenden gewählt. Musste frühzeitig das Amt niederlegen, nachdem er einen Mitschüler vor Zeugen in den Schwitzkasten nahm. Seitdem Besitzer eines übersteigerten Gerechtigkeitssinns, geprägt von der Erfahrung, verraten worden zu sein. Seit der ersten PROSANOVA Verleser von pubertären Moralgedichtchen.

Angebote

Maskenworkshop

Maskenbau ist eine alte unterschätzte Kunstform. Sie vereinigt darstellende und bildende Künste. Denn Masken sind keine Schmuckstücke, die man sich an die Wand hängt. Sie werden getragen und gespielt. Ob einfache Clownsnasen, Karnevalsmasken oder eine Ritualmaske – es macht Spass mit den unterschiedlichsten Materialien (Gips, Ton, Pappmaché, Leder, Stoff, Holz…) und Farben seine Ideen umzusetzen. Der Workshop vermittelt die Grundlagen des Maskenbaus und gibt Anregungen zum Weiterbauen. Außerdem noch vieles über den Aufbau des Gesichtes, die Charakterdarstellung und den Gefühlsausdruck.Maskenworkshop Maskenbau ist eine alte unterschätzte Kunstform. Sie vereinigt darstellende und bildende Künste. Denn Masken sind keine Schmuckstücke, die man sich an die Wand hängt. Sie werden getragen und gespielt. Ob einfache Clownsnasen, Karnevalsmasken oder eine Ritualmaske – es macht Spass mit den unterschiedlichsten Materialien (Gips, Ton, Pappmaché, Leder, Stoff, Holz…) und Farben seine Ideen umzusetzen. Der Workshop vermittelt die Grundlagen des Maskenbaus und gibt Anregungen zum Weiterbauen. Außerdem noch vieles über den Aufbau des Gesichtes, die Charakterdarstellung und den Gefühlsausdruck.

Kindertanz/ Yogapilates/ Massage

Andrea Krüger Bernstein
Für die Kinder bietet Andrea Tanz- und Bewegungsspiele an und die Erwachsenen können sich über Kurse in Yoga/Pilates und herrliche Massagen freuen.
Massage, 30 min., 25€
Yoga/ Pilates, Unterrichtseinheit: 8€ Erwachsene, 6€ Jugendliche

tanzenmachtgluecklich.jimdo.com
lotus-yogaundpilates.de

Zur weiteren Beschreibung haben wir folgenden Text aus einer werbefinanzierten, terminjournalistischen Zeitung geklaut, dessen Inhalt passt:

Literaturfestivalmanifest

Es kann Aufgabe eines mündigen Umgangs mit der Welt sein, Sprache auf den Bildschirm, oder zu Papier zu bringen. Solch ein Produkt ist in manchen Fällen Literatur.

  • Literatur ist niemals bloße Aufmerksamkeit erheischende Kommentarfunktion.
  • Literatur ist niemals eine Zeitungskolumne.
  • Literatur verkündet niemals einseitige Meinungen, ohne einen offenen Diskurs zu ermöglichen.
  • Literatur ist auch kein animiertes GIF.
  • Literatur ist nur in sehr seltenen Fällen ein politisches Pamphlet.

Geschriebene Texte können vorgetragen werden, schlussfolgernd müssen solche Vorträge eine wichtige Rolle auf einem Literaturfestival spielen.

  • Der unsichere und Beklemmung erzeugende Vortrag von Literatur ist eine Kunstform.
  • Der inspirierende, wirkungsvolle Vortrag von Literatur ist eine Kunstform.
  • Der wütende, Ohnmacht beschreibende Vortrag von Literatur ist eine Kunstform.
  • Der Inneres nach außen tragende Vortrag von Literatur ist eine Kunstform.

Jeglichem Vortrag eines geschriebenen Wortes sollte auf einem Literaturfestival zugehört werden. Literaturfestivalbesucher dürfen sich ein Urteil zu solch einem Vortrag bilden, sofern sie diesen gehört haben. Literatur darf auf einem Festival beklatscht und bejubelt werden.

Literatur darf bemängelt werden. Humor kann Mittel sein, ist aber niemals der Zweck von Literatur. Reime sind nicht dazu geeignet, Texte aufzuwerten; Form hat in der Literatur keine Funktion. Lyrik ist trotzdem Literatur. Lyrik hat selten Reime.

Literatur ist keine Musik. Musik gehört zu einem Festival, wie der Irrsinn zu einem Präsidenten-Tweet. Das ist kein Widerspruch. Es darf auf einem Literaturfestival Musik gespielt werden. Es darf auf einem Literaturfestival zu Musik getanzt werden. Auch Musik darf zwischen den Zeilen eines Literaturfestivals Freude und Vergnügen bereiten. Musik kann Live sein, kann aber auch aus der Konserve kommen.

Besucher eines Literaturfestivals dürfen essen und trinken, um nicht zu verhungern, oder zu verdursten. Sie dürfen auch trinken, ohne durstig zu sein. Während eines Vortrages von Literatur sollte der Zuhörer nicht zu laut schmatzen und selten rülpsen.

Literatur ist meist Selbstzweck und wird höchst selten monetär vergütet. Schade, aber so ist es nun mal. Auch auf einem Literaturfestival hat Literatur nur einen Wert, weil sie vorgetragen und ihr zugehört wird. Mehr ist da nicht. In seltenen Fällen gibt es ein T-Shirt.

Wenn Literatur wirklich so selbstlos ist, sollte der Eintritt zu einem Literaturfestival nicht mehr kosten, als eine gut belegte Familienpizza. Literaturfestivals finden nicht nur im Juni, sondern auch im Juli statt. Auf manchen Literaturfestivals kann man zelten, denn neue Literatur sollte nicht nur in Hildesheim ein Festival bekommen, sondern hat den Anspruch, auch woanders Festivals zu veranstalten. Vielleicht einen Monat später. Und wenn Literatur schon Festivals veranstaltet, ist es unumgänglich, dass ein solches mitten im Sommer auch im Festivalland MV stattfindet.

Unterstützer des Prosanova-Festivals: